Zum Hauptinhalt springen

Brisante Neuregelung geplant: Finanzamt darf schätzen, wenn Buchhaltung nicht digital eingereicht wurde

Mit unserer Lösung in Zusammenarbeit mit DATEV wird auch diese Anforderung routinemäßig erfüllt.

In Deutschland droht eine Neuerung, die der Steuerbehörde eine drastische Ausweitung der Schätzbefugnis verschaffen würde. Bekanntlich kann das Finanzamt auf diese Bewertungsmethode zurückgreifen, wenn eine Buchhaltung nicht ordnungsgemäß aufgesetzt und dokumentiert ist. Die Liste der Motive soll um einen rein technischen Aspekt erweitert werden: Nach der geplanten Neufassung des § 158 AO-E sind Bücher und Aufzeichnungen des Steuerpflichtigen dann nicht der Besteuerung zugrunde zu legen, soweit die elektronischen Daten nicht nach Vorgabe der einheitlichen digitalen Schnittstelle gemäß der geplanten Neufassung des § 147b AO-E zur Verfügung gestellt werden.

Mit anderen Worten: In Zukunft reicht es aus, die einheitliche digitale Schnittstelle der Steuerbehörde für die Vorlage der Buchhaltung nicht zu nutzen, und schon sind die Prüfer berechtigt, die Buchhaltung zu verwerfen und stattdessen zu schätzen. Und zwar selbst dann, wenn alle sonstigen Kriterien der ordnungsgemäßen Buchhaltung perfekt erfüllt werden.

Digitalisierung wird vorangetrieben

Hintergrund: Aufgrund knapper personeller Ressourcen und immer höheren Datenmengen setzt die Behörde auf Digitalisierung und Automatisierung. Dies betrifft auch Betriebsprüfungsprozesse. Somit ist aus Sicht des Gesetzgebers logisch, die Steuerpflichtigen sukzessive zur Nutzung digitaler Datenübertragung zu drängen und den Druck insbesondere auch im Bereich der betrieblichen Buchhaltung zu erhöhen.

Mit der weltweiten Lösung von ITCP in Zusammenarbeit mit DATEV wird auch diese Anforderung routinemäßig erfüllt. Wie das funktioniert, können Sie aus einer Präsentation ersehen, die wir vor über 200 DATEV-Mitarbeiter gehalten haben.

TV - VIDEO